Vor gut einem halben Jahrhundert gründete sich die Leasing-Wirtschaft in Deutschland. Im Jahr 1962 hielt Leasing Einzug auf dem deutschen Markt, die ersten Leasing-Gesellschaften entstanden und starteten eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Zehn Jahre später wurde der erste Leasing-Verband ins Leben gerufen. Die Geschichte der Branche ist eng mit der Geschichte des Verbandes verknüpft. Reisen Sie mit uns in die Vergangenheit und erfahren Sie, welche Hürden die Pioniere der Branche zu überwinden hatten, wie sich die Branche und der BDL in den fünf Jahrzehnten entwickelt hat und wie sich die Leasing-Wirtschaft auf die Zukunft einstellt. 2012 feierte die Leasing-Wirtschaft ihr Branchenjubiläum am 26. April im Berliner e-werk mit rund 300 Gästen, darunter zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft.

Chronik

  • Gründung der ersten Leasing-Gesellschaften in Deutschland.

    Die Pioniere der Branche importieren die neue Investitionsalternative aus den USA. Zwar haben Hersteller bereits seit längerem neue Produktgenerationen ihrer Anlagen über Anlagenmiete angeboten, durch Leasing erfolgt dies nun herstellerunabhängig. Die Leasing-Gesellschaften stoßen auf eine Reihe von Hürden und betreten in vielfacher Hinsicht Neuland: Einerseits ist der rechtliche und steuerliche Rahmen der neuen Investitionsform noch nicht abgesteckt, andererseits ist das unternehmerische Denken noch stark vom Eigentumsgedanken geprägt. Die heutige Überzeugung, dass die Nutzung eines Autos, eines Computers oder einer Maschine und nicht nur das reine Eigentum daran Werte schafft, setzt sich erst langsam durch.

  • Stellungnahme des DIHT

    6.12.1966: Der DIHT (später DIHK) nimmt zur „Steuerlichen Behandlung des Leasing“ Stellung. Die Experten des DIHT erkennen darin bereits die Bedeutung des neuartigen Finanzierungsinstrumentes: „Wir gehen dabei von der volkswirtschaftlichen Überlegung aus, dass Leasing wichtige betriebswirtschaftliche Funktionen bei der Finanzierung von Investitionen und beim Absatz erfüllen kann.“ Der DIHT fordert in seiner Stellungnahme „volle Gestaltungsfreiheit“ für die Leasing-Vertragspartner und die steuerliche Einordnung der Leasing-Verträge „wie Miet- und Pachtverträge“.

    ›› Brief der DIHT

  • Gründung der Arbeitsgemeinschaft

    Gründung der „Arbeitsgemeinschaft Deutscher Leasing-Gesellschaften“, aus der Arbeitsgemeinschaft entsteht fünf Jahre später der BDL. Der Arbeitsgemeinschaft gehören folgende Gesellschaften an:

    • Leasing-Gesellschaft für Vermietungsprojekte, Mainz
    • Mietdienst GmbH, München
    • Mietfinanz, Mülheim
    • Rhein-Main-Leasing, Düsseldorf
    • Hanseatische Leasing GmbH, Hamburg
  • Leasing-Marktanteil noch unbedeutend

    Ende der 1960er Jahre erreicht das Leasing-Neugeschäft 600 Mio. DM, die Leasing-Quote beträgt 0,6 Prozent.

  • Leasing-Durchbruch

    In den 1970er Jahren erfolgt der Durchbruch des Leasing. Diese Jahre gehen als die "Goldenen 1970er Jahre" in die Geschichte des Leasing ein. Das Neugeschäft wird in diesem Jahrzehnt fast verneunfacht.

  • Vollamortisationserlass Mobilien-Leasing.

    Der vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) im Wege der Verwaltungsanweisung veröffentlichte Leasing-Erlass regelt die Zurechnung des wirtschaftlichen Eigentums von mobilen Leasing-Objekten und die bilanzielle Abbildung von Leasing-Verhältnissen in den Jahresabschlüssen von Leasing-Geber und Leasing-Nehmer. Der Erlass bildet zusammen mit den späteren Erlassen von 1972, 1975 und 1991 die steuerrechtliche Grundlage für das Leasing-Geschäft in Deutschland.

    ›› Vollamortisationserlass Mobilien-Leasing

    Datenverarbeitungsanlagen dominieren Leasing

    Datenverarbeitungsanlagen haben den größten Anteil am Leasing-Geschäft. Ein stückzahlmäßig hoher Teil daran entfällt auf die Kugelkopf-Schreibmaschine.

  • Vollamortisationserlass Immobilien-Leasing

    Der vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) im Wege der Verwaltungsanweisung veröffentlichte Leasing-Erlass regelt die Zurechnung des wirtschaftlichen Eigentums von immobilen Leasing-Objekten und die bilanzielle Abbildung von Leasing-Verhältnissen in den Jahresabschlüssen von Leasing-Geber und Leasing-Nehmer. Der Erlass bildet zusammen mit den drei weiteren Erlassen von 1971, 1975 und 1991 die steuerrechtliche Grundlage für das Leasing-Geschäft in Deutschland.

    ›› Vollamortisationserlass Immobilien-Leasing

    Rapide Expansion des Leasing

    Die Anschaffungswerte der neu verleasten Güter überschreiten erstmals die Grenze von 2 Mrd. DM. Zahlreiche neue Leasing-Gesellschaften gründen sich. Die Anlagenvermietung expandiert rapide.

    Gründung des Vorgängerverbandes des BDL

    16.11.1972, Erlangen: Gründung des Deutschen Leasing-Verbandes von 16 Leasing-Gesellschaften. Als Präsident wird Hans Kuschel gewählt. Sitz des Verbandes ist Hamburg. Hersteller-Leasinggesellschaften sind zunächst von einer Mitgliedschaft ausgeschlossen.

    ›› Satzung vom 16.11.1972

  • Leasing-Motive: Erste Kundenbefragung

    Erste Befragung von Leasing-Nehmern durch das Meinungsforschungsinstitut DIVO Inmar. Als Motive für das Leasing von Mobilien werden genannt:

    1. Erhaltung des Eigenkredit-Spielraums (genannt von 55 Prozent)
    2. Liquiditätsvorsorge (51 Prozent)
    3. Möglichkeit der Erreichung von Rationalisierungserfolgen (40 Prozent)
    4. Ausschaltung des Überalterungsrisikos (38 Prozent)
    5. Möglichkeit zu einer flexiblen Investitionspolitik (34 Prozent)
    6. Schnellere Anpassung an sich ändernde Marktverhältnisse (30 Prozent)

    Die genannten Argumente sind auch 40 Jahre später noch erstaunlich aktuell.

    Umzug des Verbands nach Köln

    Der Verband verlegt den Sitz seiner Geschäftsstelle von Hamburg nach Köln. Im Februar des gleichen Jahres erfolgt auch der Eintrag ins Vereinsregister, so dass der Zusatz „e. V.“ nun geführt werden konnte.

  • Erste statistische Erhebung der Branche

    Erste statistische Daten über den Umfang von Leasing-Geschäften werden unter den Mitgliedsunternehmen während einer Mitgliederversammlung erhoben.

    Während heute die jährliche BDL-Umfrage über ein technisches System erfolgt, das den Mitgliedern die umfangreiche Datenerfassung über ein Internetportal inklusive verschiedener Analysen ermöglicht, begann die Erhebung mit vier Fragen auf einer Din-A4 Seite.

  • Teilamortisationserlass Mobilien-Leasing

    Der vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) im Wege der Verwaltungsanweisung veröffentlichte Leasing-Erlass regelt die Zurechnung des wirtschaftlichen Eigentums von mobilen Leasing-Objekten und die bilanzielle Abbildung von Leasing-Verhältnissen in den Jahresabschlüssen von Leasing-Geber und Leasing-Nehmer. Der Erlass bildet zusammen mit den drei weiteren Erlassen von 1971, 1972 und 1991 die steuerrechtliche Grundlage für das Leasing-Geschäft in Deutschland.

    ›› Teilamortisationserlass Mobilien-Leasing

    Umbenennung des Verbandes in BDL

    In der 4. Ordentlichen Mitgliederversammlung beschließen die 21 Mitgliedsgesellschaften den Verband in „Bundesverband Deutscher Leasing-Gesellschaften e. V.“ (BDL) umzubenennen. Im Protokoll heißt es, dass dies „nach außen hin die Bedeutung unseres Verbandes durch seine überregionale Zusammensetzung der Mitglieder als einzigen Verband der Leasing-Branche dokumentieren“ soll.

    Leasing ermöglicht Druckindustrie neue Technologien

    Mitte der 1970er Jahre ermöglicht Mobilien-Leasing der Druckindustrie, innovative Techniken schnell und flächendeckend einzuführen. Der Übergang vom Bleisatz zum Foto- und Lichtsatz verlangt enorme Investitionen, die die Druckbetriebe über Mobilien-Leasing realisieren konnten.

    EDV dominiert das Leasing-Neugeschäft

    Büromaschinen und EDV dominieren das Leasing-Neugeschäft in der ersten Hälfte der 1970er Jahre. Ihr Anteil am Neugeschäft beträgt gut zwei Drittel, während das Leasing-Geschäft mit Straßenfahrzeugen nur 10 Prozent ausmacht.

  • Start der jährlichen Umfrage des ifo Instituts

    Ifo Institut und BDL beschließen im Rahmen des ifo Investitionstests eine jährliche Umfrage in der Leasing-Branche einzuführen. Die noch nicht im Verband vertretenen herstellerabhängigen und kleineren Gesellschaften waren von Anfang an im ifo-Berichtskreis vertreten. Die erste Umfrage startet 1977.

    ›› Zum Downloadcenter

  • Erste Pressekonferenz des BDL

    Am 7.12.1978 findet die erste Pressekonferenz des BDL in Hamburg mit dem ifo Institut ein gutes Echo in den Medien. Die Nachrichtenagenturen dpa und vwd berichten ausführlich über den Leasing-Markt.

    Die Jahrespressekonferenz des BDL wird schnell zur Tradition und findet bis heute Ende November jeden Jahres mit dem ifo Institut statt.

    ›› Pressemeldung von dpa und vwd

  • Hersteller-Leasing boomt

    In den 1980er Jahren findet eine Gründungswelle von rechtlich selbständigen Leasing-Gesellschaften unter dem Dach von Industriekonzernen statt, besonders bei den Produzenten von Straßenfahrzeugen und EDV/Büromaschinen. Diese Gesellschaften entfalten intensive Marketingaktivitäten.

    Kommunal-Leasing wächst

    Seit Anfang der 1980er Jahre nutzen Städte und Gemeinden verstärkt Immobilien-Leasing und greifen auch auf Dienstleistungspakete (von der schlüsselfertigen Erstellung bis zur anschließenden Objektverwaltung) der Leasing-Gesellschaften zurück.

    Durchbruch im Mittelstand

    Leasing schafft in den 1980er Jahren den Durchbruch bei mittelständischen Unternehmen. Bis Mitte der 1970er Jahre nutzen vor allem große Unternehmen Leasing als Investitionsform. Mit der Einführung von PCs und niedrigpreisiger Büromaschinen nimmt die Stückzahl der Leasing-Verträge bei Büroausstattungen deutlich zu.

    Neugeschäft steigt um 12 %

    Das Leasing-Neugeschäft steigt um 12 Prozent auf 13,17 Mrd. DM, die Leasing-Quote liegt bei 5,5 Prozent.

     

  • Verband initiiert Weiterbildung

    Der BDL beginnt Seminare zur Schulung des Nachwuchses sowie zur Weiterbildung der Mitarbeiter und dem Meinungsaustausch über Fachthemen zu veranstalten.

    ›› Seminarprogramm 2012

    Großprojekte wachsen

    Die Leasing-Branche verzeichnet ein außergewöhnliches Wachstum durch Großprojekte im Immobilien-Leasing.

  • 10 Jahre Leasing-Verband

    Jubiläumsfeier des BDL in Augsburg zum 10-jährigen Bestehen des Verbandes.

  • Autoleasing boomt

    Das Fahrzeugleasing startet einen Siegeszug mit enormen Wachstumsraten. Das Leasing mit Straßenfahrzeugen dominiert das Leasing-Neugeschäft (Anteil 31 Prozent); das Segment Büromaschinen-Leasing wird auf den zweiten Platz verwiesen.

    Hersteller lösen mittels entsprechender Marketingaktionen einen wahren Boom des Autoleasing durch Privatpersonen aus. Der Anteil der Privathaushalte am Neugeschäft beträgt elf Prozent, ein Jahr zuvor waren es noch lediglich drei Prozent. Das Neugeschäft der Leasing-Gesellschaften mit Herstellerhintergrund steigert sich um mehr als ein Drittel, eine Rekordmarke wie sie seit Branchengründung nicht registriert werden konnte.

    Big-Ticket wächst

    Big Ticket-Geschäfte (Flugzeuge, Schiffe, Eisenbahnen) nehmen zu.

    Berufsbild "Leasing-Fachwirt"

    BDL und federführend der DIHT entwickeln das Berufsbild „Leasing-Fachwirt“.

    Der Rahmenstoffplan setzt sich aus Grundlagenfächern, wie Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und Recht, sowie aus leasingspezifischen Fächern zusammen. 1983 wird die Schaffung des Ausbildungsganges zum Leasing-Fachwirt abgeschlossen. Der erste Ausbildungskurs startet 1986 in Frankfurt. Der Leasing-Fachwirt ist ein Abschluss auf Meister-Niveau, der Mitarbeiter für die mittlere Führungsebene qualifizieren soll.

  • Gründung des Forschungsinstituts für Leasing an der Universität zu Köln unter Leitung von Prof. Dr. Hans E. Büschgen.

    Das Forschungsinstitut untersucht seither die wissenschaftlichen Grundlagen des Finanzierungsinstruments Leasing und widmet sich auch aktuellen Fragestellungen, indem z. B. die Auswirkungen von Gesetzesinitiativen beurteilt werden. Getragen wird die Arbeit vom „Verein zur Förderung des Forschungsinstituts für Leasing an der Universität zu Köln e.V.“.

    ›› Forschungsinstitut für Leasing

  • BDL-Öffnung für Hersteller-Leasinggesellschaften

    Über zehn Jahre nach seiner Gründung schließt der BDL in seiner Satzung Hersteller-Leasinggesellschaften aus. Jedoch interessieren sich immer mehr herstellerabhängige Gesellschaften für eine Mitgliedschaft. Aufgrund ihrer zunehmenden Marktbedeutung öffnet sich der BDL 1985 für Hersteller-Leasinggesellschaften, schließlich 1989 auch für Herstellerbanken.

  • Autoleasing dominiert Neugeschäft

    Der Anteil des Autoleasing am Leasing-Neugeschäft beträgt 46 Prozent.

  • BDL-Geschäftsstelle zieht nach Bonn

    Der BDL verlegt seinen Sitz in die damalige Hauptstadt Bonn.

    Foto: Presseamt Bundesstadt Bonn

  • Gründung des IDL

    Gründung des Interessenverbandes Deutscher Leasing-Unternehmen e. V. (IDL), dem überwiegend kleine und mittlere Leasing-Gesellschaften und Vertreter beratender Berufe wie Rechtsanwälte, Unternehmens- und Steuerberater angehörten.

    Kundensektoren: Dienstleistungen vor Handel

    Der Kundensektor Dienstleistungen erobert mit einem Anteil von 17,5 Prozent den zweiten Platz hinter dem Verarbeitenden Gewerbe (30,4 Prozent) und verdrängt den Handel (17,1 Prozent) auf Platz 3. Der Handel hatte 26 Jahren den zweiten Platz inne.

    ›› Link zu ifo Sonderdruck 1990

    Software-Leasing

    Seit Ende der 1980er Jahre werden auch Software-Leasingverträge angeboten.

    Verbandszeitschrift FLF

    Der BDL beteiligt sich am Verlag für Absatzwirtschaft, der bereits seit 1953 die Zeitschrift FLF – Finanzierung – Leasing – Factoring (anfangs unter dem Titel „Die Teilzahlungswirtschaft“) verlegt. Seit 2011 erscheint die FLF als Fachzeitschrift im Fritz-Knapp Verlag.

    ›› FLF

  • Neugeschäft über 40 Mrd DM-Marke

    Das Leasing-Neugeschäft überschreitet erstmals die 40 Mrd. DM Marke auf 41,1 Mrd. DM und steigert sich damit um 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Leasing-Quote liegt bei 11,7 Prozent.

    Leasing und „Aufbau Ost“

    Nach der Wiedervereinigung findet ein furioser Leasing-Start in den neuen Ländern statt. Zahlreiche neue Leasing-Gesellschaften entstehen. Die Leasing-Branche hat einen bedeutenden Anteil am „Aufbau Ost“. Von 1990 bis 1996 investiert die Branche in Anlagen im Wert von 42 Mrd. DM in den neuen Ländern.

    Foto: Nitschareuther, Fotolia

  • BDL-Öffnung für kleine Leasing-Gesellschaften

    Der BDL streicht in seiner Satzung die Mindestkapitalgrenze von 1 Mio. DM und die „gewisse Marktbedeutung“ als Voraussetzung für eine Mitgliedschaft.

    Teilamortisationserlass Immobilien-Leasing

    Der vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) im Wege der Verwaltungsanweisung veröffentlichte Leasing-Erlass regelt die Zurechnung des wirtschaftlichen Eigentums von immobilen Leasing-Objekten und die bilanzielle Abbildung von Leasing-Verhältnissen in den Jahresabschlüssen von Leasing-Geber und Leasing-Nehmer. Der Erlass bildet zusammen mit den drei weiteren Erlassen von 1971, 1972 und 1975 die steuerrechtliche Grundlage für das Leasing-Geschäft in Deutschland.

    ›› Teilamortisationserlass Immobilien-Leasing

    Gründung des Arbeitskreis EDV

    Der Arbeitskreis EDV (heute BDL-Forum IT) wird für die Branche als Forum für einen Informations- und Erfahrungsaustausch auf dem Gebiet der EDV und der EDV-Organisation gebildet.

    ›› Zu den Ausschüssen

  • BDL hat über 100 Mitglieder

    Der BDL zählt über 100 Mitglieder, die 85 Prozent des Marktvolumens repräsentieren.

    Gründung Arbeitskreis kleiner und mittlere Mitgliedsgesellschaften

    Der Arbeitskreis kleinerer und mittlerer Mitgliedsgesellschaften (heute BDL-Forum Mittelstand) wird gebildet und dient dem Gedankenaustausch und speziellen Themen dieser Unternehmensgruppe.

    ›› Zu den Ausschüssen

  • Broschüre Substanzwertrechnung

    Veröffentlichung der ersten Broschüre „Substanzwertrechnung für Mobilien-Leasing-Gesellschaften“.

    1991 beschäftigte sich der Ausschuss für betriebswirtschaftliche Fragen erstmals mit der Substanzwertrechnung als einem wichtigen Instrument der Unternehmensführung. Auf der Geschäftsführerkonferenz am 4. November 1992 in Köln wurden Grundsätze für eine Substanzwertrechnung verabschiedet, die in der Broschüre zur „Substanzwertrechnung für Mobilien-Leasing-Gesellschaften“ veröffentlicht wurden.

  • Leasing in den neuen Bundesländern

    Nach der Wiedervereinigung wächst das Leasing in den neuen Bundesländern sehr dynamisch und erreicht ein Neugeschäft von 7,6 Mrd. DM. Dies entspricht einem Anteil von sechs Prozent an den Anlageinvestitionen in den neuen Ländern.

    Foto: Tanja Bagusat, Fotolia

    Erste BDL-Marktstudie

    Erste umfassende Befragung von 510 Unternehmen durch die MARIS-Forschung über ihre Einstellung zu Leasing, Leasing-Nutzung und Motiven, veröffentlicht als „Marketing-Studie Leasing 1994 – Eine aktuelle Analyse aus Sicht der gewerblichen Zielgruppen“.

  • Dienstleistungssektor größte Kundengruppe

    Das Dienstleistungsgewerbe löst das Verarbeitende Gewerbe als größtes Kundensegment ab und hält diese vorherrschende Stellung bis heute. 2011 entfiel ein gutes Drittel des Neugeschäfts auf Unternehmen aus diesem Wirtschaftsbereich.

    ›› Leasing in Deutschland: Weiterhin eine gefragte Dienstleistung (ifo Sonderdruck)

  • 25. Jubiläum des BDL

    Im Juni feiert die Branche das 25-jährige Bestehen des BDL in Berlin.


  • Geschäftsklima Leasing

    Die Leasing-Unternehmen werden in den Konjunkturtest des ifo Institut für Wirtschaftsforschung einbezogen. Das Geschäftsklima Leasing wird vom ifo Institut aus Geschäftslage und Geschäftserwartungen ermittelt.

    ›› Geschäftsklima Leasing

    BDL geht mit ersten Internet-Auftritt online

    Ende der 1990er Jahre nahm der BDL Anschluss an die neuen Medien. Das Internet wuchs ab Mitte der 1990er Jahre immer schneller – und war spätestens zu diesem Zeitpunkt auch den meisten Haushalten bekannt. Eigene Homepages gehörten zum modernen Image jedes Unternehmens. Im Zuge dieser Entwicklung erarbeitete der Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit ein Konzept für den Webauftritt des Verbandes, der 1998 online ging. Man entschied sich für einen „informationsorientierten Auftritt“, was bedeutet, dass auf die Verwendung von Bildern und Animationen im Interesse eines schnellen Bildaufbaus nur vereinzelt zurückgegriffen wurde.

  • Neugeschäft steigt um 10 Prozent

    Das Neugeschäft steigt um 9,8 Prozent auf 46,4 Mrd. Euro. Die Leasing-Quote beträgt 15,4 Prozent, die Quote fürs Mobilien-Leasing 19,3 Prozent.

    ›› Leasingbranche erziehlt hohe Marktanteilsgewinne (ifo Sonderdruck)

  • Fusion von BDL und IDL

    Fusion des BDL mit dem IDL (Interessenverband der Deutschen Leasing-Unternehmen) zum Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen mit insgesamt 227 Mitgliedern. Es erfolgt der Umzug nach Berlin.

  • Neuer Leiter des Forschungsinstituts für Leasing

    Prof. Dr. Thomas Hartmann-Wendels übernimmt die Leitung des Forschungsinstituts für Leasing an der Universität zu Köln. Das Institut ist bis heute das einzige seiner Art in Deutschland und Europa.

    ›› Forschungsinstitut für Leasing

    Zweite Markt-Studie des BDL

    Zweite Befragung der Unternehmenslandschaft „Marketing-Studie Leasing 2002“.

    ›› Marktstudie 2002

    Ifo Investitionsklimaindex

    Das ifo Institut für Wirtschaftsforschung entwickelt aus den Unternehmensbefragungen im Mobilien-Leasing aussagefähige Indikatoren für die Prognose der gesamtwirtschaftlichen Ausrüstungsinvestitionen. Die Basis dafür bilden die Geschäftslageurteile der Leasing-Gesellschaften im ifo Konjunkturtest. Die Wirtschaftswoche setzt seit 2002 das Geschäftsklima Leasing als „Investitionsklimaindex“ vierteljährlich bei der Konjunkturberichterstattung ein.

    ›› Investitionsindikator

  • Leasing-Branche steigert Marktanteil in Rezession

    Deutschland erlebt eine Rezession. Die rückläufigen gesamtwirtschaftlichen Investitionen wirken sich auch negativ auf die Leasing-Branche aus. Das Leasing-Neugeschäft verringert sich moderat um – 2 Prozent. Gleichzeitig kann die Branche weitere Marktanteile gewinnen. Die Leasing-Quoten steigen, beim Mobilien-Leasing auf 22,7 und für das gesamte Leasing auf 18,4 Prozent. Damit beweist sich gerade in Krisenzeiten die Leasing-Branche als Partner des Mittelstandes, denn sie ermöglicht auch in Zeiten der Kreditklemme, den Unternehmen ihre Investitionen zu realisieren.

    ›› Die Investitionsschwäche und der Gesetzgeber bremsen das Leasing (ifo Sonderdruck)

    Neuauflage der Substanzwertbroschüre

    Der BDL veröffentlicht eine überarbeitete Neuauflage der Substanzwertbroschüre „Substanzwertrechnung für Mobilien-Gesellschaften“.

  • Auslandsgeschäft boomt

    Im Jahre 2004 wurden 2.600 Leasing-Verträge im grenzüberschreitenden Geschäft (Cross-Border-Leasing) mit einem Gesamtvolumen von 1,9 Mrd. Euro abgeschlossen und 94.000 Leasing-Verträge mit einem Gesamtvolumen von 2,3 Mrd. Euro als Domestic-Leasing über Dependancen deutscher Leasing-Gesellschaften im Ausland.

    ›› Jahresbericht 2004/5

  • 50 Mrd-Euro-Marke überschritten

    Das Neugeschäft überschreitet die 50 Mrd. Euro-Marke und liegt bei 52,4 Mrd. Euro (+4,8 Prozent), die Leasing-Quote erreichte ein Jahr zuvor die in der 50-jährigen Geschichte höchste Marke von 18 Prozent.

  • Dritte Marktstudie des BDL

    Dritte repräsentative Befragung von 1.100 Unternehmen über Leasing-Nutzung, Einstellung und Motiven durch TNS Infratest Finanzforschung „Leasing in Deutschland 2007“.

    ›› Leasing in Deutschland 2007

    Akademischer Nachwuchs an der Universität zu Köln

    Seit dem Wintersemester 2007/2008 ist an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln im Bachelor Studiengang die Lehrveranstaltung „Leasing“ Bestandteil des Spezialisierungsfaches „Finance“.

    Ein Jahr später (Wintersemester 2008/2009) können Studierende an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln im Master Studiengang „Business Administration“ ihre Leasing-Kenntnisse durch das Modul „Management von Leasing-Gesellschaften“ vertiefen.

    ›› Forschungsinstitut für Leasing

  • Bedeutendster Einschnitt in Branchengeschichte

    Seit dem 25. Dezember 2008 stehen die Leasing-Gesellschaften unter der Finanzmarktaufsicht und mussten in folgenden Jahren einen umfangreichen Anforderungskatalog umsetzen. Dies ist der bedeutendste und tiefste Einschnitt in der Leasinggeschichte. Der BDL unterstützt seine Mitglieder bei der Umsetzung mit zahlreichen Informationen sowie Seminaren. Auch in Zukunft werden aufsichtsinduzierte Themen noch breiten Raum in der Verbandsarbeit einnehmen. Der BDL setzt sich mit Nachdruck für eine praxisbezogene Umsetzung der aufsichtrechtlichen Pflichten ein. Ziel ist es weiterhin ein Gleichgewicht zwischen Bürokratie und Praxis zu halten.

  • 25 Jahre Leasing-Forschung

    Das Forschungsinstitut für Leasing an der Universität zu Köln feiert sein 25-jähriges Bestehen.

    ›› Forschungsinstitut für Leasing

    Im Griff der Rezession

    Historischer Einbruch des Leasing-Neugeschäfts um 23 Prozent infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise.

    ›› Jahresbericht 2009/10

  • Dritte Neuauflage der Substanzwertbroschüre

    Der BDL veröffentlicht eine völlig überarbeitete Neuauflage der Substanzwertbroschüre „Substanzwertrechnung für Leasing-Gesellschaften unter HGB und IFRS“.

    ›› Zum Bestellformular

  • Vierte Marktstudie des BDL

    Vierte repräsentative Befragung von 1.000 Unternehmen durch TNS Infratest Finanzforschung „Leasing in Deutschland 2011“.

    Die Studie zeigt, dass Leasing nach der Finanzkrise häufiger in Betracht gezogen wird als zuvor. 78 Prozent der Unternehmen in Deutschland erwägen, ihre Investition über Leasing zu realisieren. 2007 waren es 71 Prozent. Gerade auch kleinere Unternehmen zeigen sich nun aufgeschlossener.

    Im Wettbewerb der Finanzierungsinstrumente nimmt Leasing weiter die führende Rolle ein: So ziehen 34 Prozent der Unternehmen in Deutschland bei einer Investition in Höhe von 25.000–30.000 Euro als Erstes Leasing in Betracht. Zuerst an Kredit denken dagegen nur 28 Prozent, gefolgt von Mietkauf (25 Prozent) und Miete (6 Prozent).

    ›› Marktstudie - Leasing in Deutschland 2011

    Wachstum des Mobilien-Neugeschäfts um 12 Prozent

    Der BDL hat die Krise gut überstanden und verzeichnet im Mobilien-Leasing ein Neugeschäftswachstum von 12 Prozent. Die Leasing-Quote beträgt 21,8 Prozent. Das gesamte Leasing-Neugeschäft wächst um 7 Prozent auf 48,5 Mrd. Euro.

    ›› ifo Sonderdruck 2012

  • 50 Jahre Leasing in Deutschland

    Der BDL feiert mit 300 Gästen am 26. April 2012 „50 Jahre Leasing in Deutschland“ mit einer Jubiläumsveranstaltung im Berliner e-werk. Gleichzeitig begeht auch der BDL sein 40-jähriges Bestehen.

Leasing ist nach wie vor eine moderne und innovative Investitionsform

Lesen Sie hierzu die Zusammenfassung aus dem BDL-Jahresbericht 2011/2012 zum 50. Branchenjubiläum ››

Leasing-Handbuch

  • Vor dem Hintergrund einer 50-jährigen erfolgreichen Entwicklung des Produktes Leasing und 40 Jahre nach Verbandsgründung erschien im Jubiläumsjahr 2012 die 8., völlig neu bearbeitete Neuauflage des Leasing-Handbuches für die betriebliche Praxis im Fritz Knapp Verlag. Herausgeber sind Horst Fittler, Hauptgeschäftsführer des BDL, und Martin Mudersbach, BDL-Präsident. In 20 Fachbeiträgen erläutern Experten die Rahmenbedingungen der Leasing-Branche, beleuchten aktuelle Aspekte wie Basel III oder Compliance-Anforderungen, beschreiben Vertriebskanäle oder blicken ins Ausland.

    Als Leitartikel zum Jubiläum der Branche erläutert Arno Städtler vom ifo Institut „Gegenwart und Zukunft des Leasing-Marktes“ ›› ein halbes Jahrhundert nach der Gründung der ersten Leasing-Gesellschaften und Horst Fittler erinnert an „40 Jahre Leasing-Verband: Entstehung und Entwicklung des Bundesverbandes Deutscher Leasing-Unternehmen“ ››.

    Das Leasing-Handbuch ist im Fritz Knapp Verlag erschienen.

    Leasing-Handbuch für die betriebliche Praxis Herausgegeben von Horst Fittler und Martin Mudersbach, 8., völlig neu bearbeitete Auflage, Fritz Knapp Verlag, Frankfurt am Main 2012, ISBN 978-3-8314-0845-0, 576 Seiten

    ›› Prospekt

    ›› Bestellformular (Fritz Knapp Verlag) 

  • Inhaltsverzeichnis

    • Gegenwart und Zukunft des Leasing-Marktes von Arno Städtler
    • 40 Jahre Leasing-Verband: Entstehung und Entwicklung des Bundesverbandes Deutscher Leasing-Unternehmenvon Horst Fittler
    • Automobiles Leasing in Deutschland von Lars-Henner Santelmann und Martin Mehrgott
    • Immobilien- und Großanlagen-Leasing von Heimo Koch
    • Leasing von beweglichen Gütern aus rechtlicher Sicht von Uwe Scharff
    • Leasing im Steuerrecht von Martin Vosseler
    • Leasing im deutschen Bankenaufsichtsrecht von Lothar Breitfeld
    • Leasing als Gegenstand der Betriebswirtschaftslehre von Thomas Hartmann-Wendels
    • Generelle betriebswirtschaftliche Aspekte einer(Mobilien-) Leasing-Gesellschaft:
    • Ergebnisperspektiven und wertorientierte Steuerung von Heinz-Hermann Hellen
    • Risikoprüfung unter Berücksichtigung des Risikocontrollings in einer Mobilien-Leasing-Gesellschaft von Per-Olaf Ulrich  
    • Auswirkungen von Basel III auf die Leasing-Branche von Jürgen Siegl und Elfriede Eckl
    • Erstellung des Jahresabschlusses von Leasing-Gesellschaften nach RechKredV von Michael Henneberger Compliance-Anforderungen für Leasing-Gesellschaften von Konrad Fritz Göller
    • Prüfung von Finanzierungsleasing-Gesellschaften durch den Abschlussprüfer unter besonderer Berücksichtigung der aufsichtlichen Anforderungen von Christian Bauer, Daniel Beyer und Tino H. Gallert
    • Bilanzierung von Leasing-Verträgen nach IFRS von Peter Adolph, Klaus-Dieter Findeisen und Günther Gabor
    • Umsetzung der MaRisk in Leasing-Gesellschaften von Peter Mücke
    • Leasing-Vertrieb über Kreditinstitute – Sparkassen von Kai Ostermann
    • Leasingvertrieb über Kreditinstitute – Volksbanken Raiffeisenbanken von Theophil Graband
    • Aufbau des internationalen Geschäfts einer Leasing-Gesellschaft – ein Überblick von Rüdiger Freiherr von Fölkersamb
    • Leasing im Ausland – Anforderungen und Rahmenbedingungen für das grenzüberschreitende Leasing-Geschäft von Marijan Nemet

Impressionen von der Jubiläumsfeier am 26.04.2012

  • Empfang Dachterasse

  • Empfang Dachterasse

  • BDL-Präsident Martin Mudersbach (l.), Frederik Linthout,Uni Credit Leasing

  • BDL-Hauptgeschäftsführer Horst Fittler

  • Alt-Präsident Horst-Günther Schulz

  • Dr. Manfred Meister und Alt-Präsident Prof. Dr. Klaus Feinen

  • Martin Mudersbach, Horst Fittler und Helga Miller, Manfred Miller und Marion Schäfer von Miller Leasing Miete (v.l.)

  • Damentrio Angel Eyes

  • BDL-Präsident Martin Mudersbach

  • Ernst Burgbacher,Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium

  • Prof. Dr. Wolfgang Franz, Vorsitzenderder Wirtschaftsweisen

  • Prof. Dr. Wolfgang Franz

  • Blumen an Moderatorin Anett Sattler

  • Saalimpression

  • Saalimpression

  • Saalimpression

  • Saalimpression

  • Alt-Präsident Dr. Uwe Kayser

  • Alt-Präsident Reinhard Gödel

  • Wunderkerzenzeichner

  • Ausklang

Film zur Jubiläumsfeier

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